Weihnachtsbaumjagd

„Es waren ca. 15 Personen, die die Meute voran trieben. Jedoch nur ein Jagdhund! Man hörte Jagdgebell an einem Bach als wir auf eine Herde Jungfichten der schlimmsten Sorte stiessen (bedrohlich, aufmüpfig und mit scharfen Tannennadeln von der Spitze bis zur Wurzel bewaffnet!). Wir machten eine umzingelnde Bewegung und gingen ihnen mit gezückten Sägen entgegen. Ich gehe mit Rücksicht auf empfindliche Leser nicht auf Detailles ein, kann aber sagen, dass meine Fähigkeiten in Karate, Astronomie, ångermannländische Flüchen und Stricken zur Anwendung kamen. Wir kehrten im Triumph zur Jagdhütte zurück, wo Milchreis und Kuchen serviert wurden. Wir stückelten unsere Fichte und legten sie auf einen Müllsack in den Kofferraum um Harzreste zu vermeiden, die bei der Schlachtung noch nicht ausgeblutet waren. Es war eine gute Jagd!“ Karin Kruse (eine der Jägerinnen).